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So 24.09.2017 11:06 - Die historische DIXI-Werkstatt wird im O2 zu einem neuen Leben erweckt
Es gibt Geschichten, die gibt es gar nicht.

Und doch geschehen sie.

Michael Stück war die treibende Kraft beim Vorhaben "DIXI-Werkstatt". Er sorgte auch dafür, dass Auszubildende von Eisenacher Betrieben (Bosch und BMW) die Maschinen gereinigt und wieder hergerichtet haben. Die Partnerbetriebe sorgten auch freundlicherweise für die Transporte.

Im März 1997 besichtigen ein paar Vereinsmitglieder in Sonneberg einen historischen Maschinenpark in einer ehemaligen Wartburg-Reparatur-Werkstatt.
Diese Werkstatt hat nach dem ersten Weltkrieg DIXI-Fahrzeuge repariert.

Die Maschinen stammen aus dieser Zeit, ihr Antrieb erfolgte über Transmissionen.

Für die Jüngeren unter uns eine Erklärung aus WIKIPEDIA:

"Die Transmission ist ein historisches Riemengetriebe und gehört zu den Zugmitteltrieben. Typischerweise wurden Transmissionen in der frühen Industrialisierung eingesetzt, die Wurzeln der Konstruktion reichen in die Antike. Ein zentrales Element bildet der Treibriemen (Transmissionsriemen).

Erhaltene Transmissionsanlagen sind heute als Industriedenkmal anzusehen und erhaltenswerte Dokumente der Industriegeschichte."

Fünf Jahre später, am 30.05.2002 wurden die Maschinen im O5 eingelagert.
Michael Stück, Egon Culmbacher, Harald Kreutzburg und Konrad v. Freyberg nahmen die Maschinen in Empfang, die Firma Lindig hat mit ihrer Technik den Transport ermöglicht.

In einem Seitenflügel der Ostkantine sollte eines Tages die DIXI-Werkstatt wieder zu neuem Leben erweckt werden.

Fleißige Helfer haben über die Jahre die Maschinen gesäubert, der Wiederaufbau aber wurde immer wieder verschoben.

Nun hat die Museumsstiftung im O2 Platz zur Verfügung gestellt - dort wird bis Ende Oktober 2017, zwei Jahrzehnte nach dem ersten Kontakt mit dem Verkäufer der Maschinen, die Werkstatt errichtet.

Wolfram Böhnhardt hat alle Register seines handwerklichen Könnens gezogen, es beginnt beim exzellenten Parkettboden bis hin zum Gebälk, das die Transmissionen trägt.

Für das Museum und seine interessierten Besucher aus aller Welt entsteht ein echtes Highlight.




© Fotos: Wolfram Böhnhardt und Konrad von Freyberg, Text: Peter Husemann   —» mehr...

Wolfram hat natürlich ein Modell gebautEine historische Werkstatt mit neuen Ziegelsteinen?Das geht gar nicht. Fleißige Helfer bergen in Mihla historische Ziegelsteine.Abbrucharbeiten im Museum für einen Durchgangeingelagerte Maschinen in der Ostkantine
Enricos Mannschaft - unverzichtbar bei großen Vorhaben.in Wolframs Werkstattder Aufbau im Museumein nicht ganz kleiner Balkenda fliegen die Späne
zu unserem Glück kann Wolfram auch ''große Brocken'' lagern und bearbeitenschwere Technik zum VerladenDieser Balken war vor einigen Minuten noch frisch geschnitten und glatt....Heinz Tenner immer fröhlich trotz schwerster ArbeitGespenstische Atmosphäre im O1 bei der Balken-Oberflächenbehandlung
... aber Michael beim Sandstrahlen - da sieht die Fichte ganz schnell alt ausMichael Bergmann mit Strahlrohr unerschrocken an vorderster Front
soviel Holz wurde noch nie im Museum verbautO1 wird wieder genutzt!Wolfram - konzentriert bei seiner Arbeit
Das Parkett ist ein Traum! Gut zu Begehen und schluckt Schwingungen der Technik

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