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Fr 08.09.2017 17:00 - 25 Jahre A.M.E. eV -Der Festakt im O5-
Liebe Vereinsmitglieder,

der Eisenacher Journalist Norman Meißner und seine Kollegen von der Lokalredaktion begleiten die Entwicklung unseres Vereins seit vielen Jahren.

Es liegt daher nahe, dass sein Text in der "Thüringer Allgemeinen" vom 11.09.2017 unseren wirklich gelungenen Festakt beschreibt.

Hier der Beitrag:



"Es ist ein Monument der Entwicklungsgeschichte des Automobilbaus der letzten 70 Jahre, der untrennbar mit der Geschichte der Stadt Eisenach verbunden ist."
Den Satz wählte 1967 der damalige AWE-Betriebsdirektor Wilhelm Hellbach zur Eröffnung des Wartburgpavillons an der Wartburgallee.
Dass ein halbes Jahrhundert später der Satz nichts an Aktualität eingebüßt hat, erlebten die Gäste zu Beginn der Festgala "25 Jahre Verein Automobilbau - Museum - Eisenach" am Freitagabend:
Die Rede des Betriebsdirektors zur Pavilloneröffnung lief in einem historischen Doku-Film aus dem Stadtarchiv Eisenach auf einer Großleinwand.

Knapp 100 Gäste, darunter zahlreiche Vereinsmitglieder sowie Wegbereiter aus Politik und Wirtschaft, folgten der Geburtstagseinladung in das seit 15 Jahren meistenteils in mühevoller Eigenleistung herausgeputzte Vereinsdomizil "Ostkantine".

In die Schlange der Gratulanten reihten sich auch Vertreter des befreundeten Clubs "Oldtimerfreunde Waldau" ein, die ihre Verbundenheit mit den Eisenachern in einer aufwendig gearbeiteten Broschüre und einer einfallsreich gestalteten 353er-Kofferraumklappe des Wartburgs dokumentierten.

In seiner Rede entführte der Vereinsvorsitzende Wolfram Böhnhardt in die wechselvolle Vereinsgeschichte der schweren Anfangszeit, der abenteuerlichen Suche nach Objekten für das Museum und den Verein sowie zur kraft- und zeitraubenden Rekonstruktion der Ostkantine.
Ihn freut es ganz besonders, dass viele junge Menschen, die nie im Automobilwerk arbeiteten, den Verein dabei unterstützen und helfen, die Autobautradition am Fuße der Wartburg mit zu bewahren. Er denkt dabei an den Wartburgfahrerclub.

Clubchef Enrico Martin gibt wenig später den Dank zurück, denn genau die Hälfte der "Lebenszeit" des Museums sei maßgeblich durch den Verein AME geprägt worden. "Es ist ein Verdienst einer Gruppe Enthusiasten, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit den richtigen Personen umgeben waren", betont Enrico Martin.
So sei "die enorm wichtige industrielle Geschichte von Eisenach in materieller und immaterieller Form gerettet" worden.

Die Gründungsmitglieder seien vor 25 Jahren nicht überall auf offene Ohren gestoßen.

"Herr Metzler ist nach wie vor der Meinung, dass das Museum verwertet werden muss", zitiert Enrico Martin den AWE-Liquidator aus der von Horst Ihling zu Papier gebrachten Niederschrift über die Beratung zur Vorbereitung der Bildung einer "Gesellschaft für Eisenacher Automobilbaugeschichte vom 27. Januar 1992.

"Ich habe extra die Festgala der Ehrenamtsstiftung im Erfurter Landtag verlassen, damit ich rechtzeitig hier in Eisenach das Ehrenamt würdigen kann", betonte Landrat Reinhard Krebs (CDU). Auch wenn er die Sanierung der Ostkantine nicht vor Ort verfolgte, war er durch seinen einstigen Fahrer und Vereinsmitglied Helmut Drössler immer auf dem Laufenden.

Auch Eisenachs Bürgermeister Uwe Möller (parteilos) hob die Bedeutung des Vereins für die Stadt hervor und freute sich, dass mit dem Immobilienerwerb durch die Städtische Wohnungsgesellschaft Rechtssicherheit fürs Vereinsdomizil besteht.

Der AME-Vorstand nutzte die Gelegenheit öffentlichkeitswirksam besonders verdiente Mitglieder zu ehren.
Der Dank ging an Matthias Doht, Konrad von Freyberg, Peter Husemann, Egon Culmbacher, Harald Kreuzburg, Helmut Drössler, Eckart Pfeiffer und Heinz Tenner, denen Wolfram Böhnhardt mit einem selbst gebauten Dauerkalender aus Buchenholz dankte.

Der Vorstand ehrte überdies weitere Mitglieder für ihre 25-jährige Treue zum Verein mit kleinen Präsenten."



Soweit Norman Meißner.

Wolframs Dauerkalender mit textilen Bändern für die erforderlich Kalenderdaten ist wirklich eine qualitativ hochwertige Replik des Kalenders, der in vielen volkseigenen Großbetrieben Groß- und Exportkunden zugeteilt wurde.
Mich hat es gefreut, dass ich nun so ein Exemplar aus 2017er Fertigung erhalten habe.
Er bekommt einen Ehrenplatz.




© Fotos: Konrad von Freyberg, Ulrich Heidorn und Peter Husemann   —» mehr...

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