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Fr 26.06.2015 20:54 - Gelungener Auftakt für Treffpunkt O5
Horst Ihling hatte die ehrenvolle Aufgabe, unsere neue Veranstaltungsreihe Treffpunkt O5 zu eröffnen.

Mehr als dreißig interessierte Mitglieder bzw. Gäste unseres Vereins folgten gespannt den Ausführungen des bekannten Fachbuchautors.

Selbst Anfahrten aus Fulda bzw. Meiningen wurden für den Abend in Kauf genommen.

Horst Ihling referierte über die Geschichte der Ehrhardts, Vater Heinrich und Sohn Gustav.

Mit unternehmerischer Weitsicht wurde die Zukunft des Automobils erkannt. Nicht nur eine Fahrzeugproduktion wurde aufgebaut, sondern auch organisatorische Strukturen und Verbände der entstehenden Automobilindustrie.

1898 entstand der "Motorwagen" - eine Kutsche mit Motorantrieb.

In München waren 1899 schon 25 Exemplare registriert, die Königliche Polizeidirektion sah sich veranlasst, den ersten Führerschein auszustellen, damals noch "Fahrschein" genannt.

Parallel zu den Benzinkutschen wurden bis 1927 Fahrräder gebaut, erst "Wartburg"-Fahrräder, dann DIXI-Fahrräder.

Rüstungsaufträge führten zu einer Expansion der Fabrik, das Kaiserreich brauchte Militärtransportfahrzeuge. Drei Modellreihen in hoher Stückzahl wurden gebaut.

DIXI-Flugmotoren, wahlweise mit 50, 75 oder 100 PS, konnten trotz guten Leistungsgewichts den Markt nicht erobern.

Ab 1902 entstanden "echte" Automobile, die motorisierte Kutsche wurde abgelöst durch klassische
Konstruktionsmerkmale "Motor vorn" Antrieb über Kardan hinten".

Die DIXI-Fahrzeuge eroberten die Welt, exportiert wurde in viele europäische Länder, nach Mittel- und Südamerika und sogar nach Australien.

In Spitzenzeiten waren bis zu 50.000 Arbeiter und Angestellte in den Fabriken beschäftigt.


Horst Ihlings Vortrag wurde mit viel Applaus gewürdigt.

Ganz besonderen Dank auch an Anke Böhnhardt und Irene Kleinschmidt, die mit Fettbrot und Wiener Würstchen den kleinen Hunger der Gäste stillten.



© Text: Peter Husemann, Fotos: Peter Husemann (5) und Enrico Martin (1)   —» mehr...

Blick auf die Runde viele Jahrzehnte Eisenacher Automobilbau am Tisch....ein gut belegter Parkplatz vor dem O5
ein ganz besonderes Gefährt: Die ''Heimweh''-Schwalbe

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