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Mo 04.08.2003 - Der Wartburg lebt in Eisenach weiter
Am Wochenende trafen sich auf dem Festplatz Spicke in Eisenach Wartburgfahrer aus allen Teilen Deutschlands, Belgien, Holland sowie aus England. Es war das 4. Treffen zu dem der «Allgemeine Wartburgfahrerclub Eisenach» (AWE) einlud. Über 200 Fahrzeuge konnte Clubchef Enrico Martin begrüßen.
Besonders freute er sich über Pater Pax, der aus Belgien nach Eisenach kam. Pater Pax, 77 Jahre alt, gehört einem Franziskaner Orden an und fährt seit 1962 Wartburg. Selbstverständlich kam er mit seinem 353er Wartburg-Tourist in die Wartburgstadt und wurde von den Teilnehmern des Treffens gefeiert. Pater Pax: «Der Wartburg hat mich noch nicht im Stich gelassen. Ich fahre mit Weihwasser». Sein jetziger Tourist ist Baujahr 1982.
Auch Eisenachs Bürgermeister Christian Nielsen besuchte das Treffen auf der Spicke und freute sich dass gerade jungen Leute etwas zur Bewahrung der Tradition des Automobilbaus in Eisenach unternehmen.
Viel wurde an den drei Tagen in Eisenach gefachsimpelt, aber auch so manches Ersatzteil wechselte seinen Besitzer. Breit war die Palette der ausgestellten Fahrzeuge. Zusehen waren die Wartburgs in Originalzustand, verbastelte und edel getunte Modelle. Auf ihren Wartburg lassen die Teilnehmer nichts kommen. Und so saßen am Abend vor den Zelten oder Wohnwagen alte und junge Wartburgfans friedlich nebeneinander. Einer packte nach dem großen Feuerwerk dann noch sein Jagdhorn aus und spielte sehr zur Freude der Fangemeinde auf. Aber auch einige Trabis fanden den Weg zum Festplatz. Ebenso waren B 1000 zu finden, sie haben bekanntlich einen Wartburgmotor.
Höhepunkt des Treffens war dann die Ausfahrt am Samstagnachmittag. Über 150 Autos machten sich auf den Weg durch den Wartburgkreis. Auf Grund der Baumaßnahmen in Eisenach ging die Tour in Richtung Förtha, Oberellen, Lauchröden, Hörschel wieder nach Eisenach. Zwischendurch sorgten ein Grenzer und ein Kontrolle der Volkspolizei für Aufsehen bei den Wartburgfahrern.
Für alle Teilnehmer und die hunderte von Besuchern der Spicke war auch das 4. Internationale Wartburgfahrertreffen ein lockeres Fest, rund um die Autos aus der Wartburgstadt. Nur mit den tropischen Temperaturen auf dem Festplatz war man nicht einverstanden und so waren die wenigen schattigen Plätze schnell belegt und eine Klimaanlage gibt es für Wartburgs ja nicht.
Die Preisträger bei der Bewertung der Fahrzeuge wurden:
Gruppe 311: Uwe Hauffe aus Pulsnitz. Der «Wartischrauber» kam mit einem Wartburg-Camping 312/5, Baujahr 1967 nach Eisenach.
Gruppe 353: Hier holte sich mit einem 353 Wartburg-Tourist Baujahr 1984 Alexander Huck den Pokal. Er kam aus Plauen in die Wartburgstadt.
Gruppe 1.3: Diesen Pokal holte sich Thomas Seidel aus Schwarzenberg. Er stellte einen getunten Wartburg, Baujahr 1988, auf den Festplatz.

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