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Sa 20.09.2014 20:32 - Anmerkungen zur restaurierten Beleuchtung im O5
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In den letzen Jahren haben Mitglieder unseres Vereins Bemerkenswertes vollbracht, hier wurde regelmäßig darüber berichtet.

Wir haben im Team Spezialisten für Außenanlagen (z.B. Helmut Drößler), Spezialisten für den Möbelbau und Innenausbau (z.B. Wolfram Böhnhardt), Fachleute für das leibliche Wohl (z.B. Irene Kleinschmidt und Horst Fleischmann), Experten für den Hallenfußboden und Maurerarbeiten (z.B. Eckart Pfeiffer).
Völlig unauffällig werden die schwierigsten Anfragen aus aller Welt beantwortet. (Konrad von Freyberg hat hier den Hut auf bzw. den Computer eingeschaltet)

Wenn es um die Pflege und Erhaltung des fahrbaren Fundus geht, dann dürfen Egon Culmbacher und Harald Kreuzburg nicht unerwähnt bleiben.

Dann gibt es noch eine ganze Reihe von Mitgliedern, zum Teil schon längst im Rentenalter, die stehen immer "auf der Matte", wenn sie um Hilfe gebeten werden.

Man möge mir verzeihen, wenn ich nicht alle namentlich aufführe - aber e i n e Leistung werde ich näher beschreiben.

Viele von uns kennen Harald Kreuzburg als Werkstattpartner von Egon und als ganz treuen Fan der Eisenacher Handballmannschaft.

Nicht alle wissen, dass er vor sehr langer Zeit den Beruf des Elektroinstallateurs erlernt hat, zuletzt war er bekanntlich im AWE-Kundendienst tätig.

Harald Kreuzburg war die nicht funktionierende Hallenbeleuchtung seit langem ein Dorn im Auge.

Als bekannt wurde, das für O5 Fördermittel für Malerarbeiten fließen würden, gab es keinen Halt mehr für den Elektriker.

Die Kronleuchter wurden vorsichtig von der Decke genommen, völlig zerlegt, alle Verkabelungen entfernt.
Dann wurden die Grundkörper, Stückgewicht ca. 60-70 kg, sandgestrahlt und grau lackiert.

Ein Teil der 144 Keramikfassungen konnte erhalten werden, rund ein Drittel mussten erneuert werden.
Da wir unseren Fahrzeugbestand nicht mit Xenon-Licht nachrüsten wollen, wurden für die Kronen natürlich herkömmliche Glühlampen eingesetzt.

Bei der Neuverdrahtung der jeweils 24 Fassungen pro Kronleuchter hat Harald drei Einschaltszenarien realisiert: 50 % der Glühlampen, 100 % der Glühlampen oder nur die Lampen in der Schale für sich.

Dazu natürlich getrennte Schalter für jeweils drei Kronen.

Noch ein Detail vom O5: zwischen Dachhaut und Hallendecke gibt es einen niedrigen Zwischenraum, der nur auf allen Vieren zu "begehen" ist. Harald war häufig da oben und ist durch den Staub der Jahrzehnte gekrochen. So ganz nebenbei hat er auch noch die elektrischen Lüfter wieder in Gang gesetzt.

Wenn diese Leistung mit einem modernen Ausdruck gewürdigt werden darf, dann:

"Ganz großes Kino, lieber Harald, danke!"



© Text: Peter Husemann - Fotos: Konrad v. Freyberg und Peter Husemann   —» mehr...


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