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Di 06.08.2002 - Engländer von Eisenach beeindruckt
Begrüßung durch die HopfenköniginEisenach - Vielfältig ist die Geschichte des Fahrzeugbaues in Eisenach. Dies wurde auch am Wochenende deutlich. Freunde der R 35 und Wartburgfahrer trafen sich. Höhepunkt war aber der Aufenthalt der Euro-Tour 2002 in der Wartburgstadt. 53 Austin Seven und 17 weitere Automobilklassiker machten sich von England auf den Weg in die Wartburgstadt. Ab Baujahr 1927 waren die Fahrzeuge. Auf Grundlage einer Lizenz des Austin Seven wurde in Eisenach der Dixi gebaut und erfreute sich großer Beliebtheit, auch heute noch.

Rund 3000 Kilometer werden die Oldtimerfreunde von der Insel in 14 Tagen in Europa zurücklegen. Nur aller fünf Jahre erfolgt solch eine Tour. Ob Eisenach jemals wieder auf dem Plan steht bleibt offen. «Uns hat es hier sehr gut gefallen. Eine Stadt mit viel Tradition», so Ken Cooke, der Präsident des durchführenden 750 Motorclub aus England. Vor 80 Jahren wurde der Austin Seven eingeführt. 1922 hoffte die Austin Motor Company mit der Einführung des Austin Seven ihren drohenden Bankrott abwenden zu können. Das Modell wurde in den 20er und 30er Jahren zu einem der erfolgreichsten Automobile. Bis 1939 wurde der Wagen in verschiedenen Ausführungen gebaut. In den USA war der Austin Seven der Bantam, in Frankreich als Rosengart und in Deutschland (Eisenach) als Dixi bekannt. 1929 wurde die Dixi-Produktion in Eisenach von BMW aufgekauft und so wurde der Austin Seven praktisch zum allerersten BMW.

Auf dem Programm der Tour standen neben der Wartburgstadt auch Paris, Köln, Berlin, Wiesbaden. In Eisenach wurde das Automobilmuseum und der Fundus des Vereins Automobil Museum und bei Köln das Rosengart-Museum besichtigt.

Unterschiedliche Baujahre und Aufbauten waren in Eisenach zu sehen. So konnte man Cabrios, Limousinen, Renn- und Sportwagen sowie Transporter erleben.
Auf dem Eisenacher Marktplatz wurden die Gäste aus England von Oberbürgermeister Gerhard Schneider herzlich begrüßt, zugegen war auch die Eisenacher Hopfenkönigin, die natürlich zu vielen Fotos und auch einer Runde im Dixi eingeladen wurde.

Drei Thüringer gehörten zur Oldtimergruppe. Joachim Thurau (Eisenach) und Lutz Schmidt (Günthersleben) waren mit ihren Dixis dabei. Lutz Schmidt hatte Pech, kurz vor Eisenach gab sein Dixi-Motor auf. Von einem anderen Oldtimerfreund wurde er nach Eisenach geschleppt. Mit einem Austin Seven (Baujahr 1931) kam Ulrich Gaßmann von Erfurt zum Treffen. Sein Austin wurde erst vor drei Wochen fertig. Zwei Jahre brauchte er für die Restauration.

Neben dem Besuch der Wartburg und des Bachhauses machten sich die Oldtimerfreunde auch mit Eisenach vertraut. Auf die Wartburg ging es mit dem Traditionsbus der KVG und echte Thüringer Bratwurst gab es von Bernd Zschiegner und seinem Wartburg-Trans.

Auf dem Hof des Ernst-Abbe-Gymnasiums präsentierten sich die Fahrzeuge am Sonntagnachmittag. Viele Eisenacher fanden den Weg dorthin. Andere Oldtimerfreunde aus der Region machten ebenfalls dort ihre Aufwartung. Und so bestaunte man nicht nur die Wartburgs oder den S 4000-Tankwagen sondern auch einen Trabant 600, der es auch schon nach England geschafft hatte. Das war auch für die Gäste interessant.

Montag ging es dann weiter. Ziel war Wiesbaden und heute ist es Trier.
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