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Mo 05.08.2002 - Ein Hobby: der Wartburg
Eisenach - Wartburgs aus allen Teilen Deutschlands, Ungarns, Belgien und aus Holland kamen in die Wartburgstadt. Der Allgemeine Wartburgfahrerclub Eisenach e.V. organisierte das 3. Internationale Wartburgfahrertreffen in Eisenach. Ziel der Teilnehmer war der Festplatz Spicke.
Knapp 300 Autos, alle aus Eisenacher Produktion bzw. mit Motoren aus Eisenach, konnten die vielen Besucher bestaunen. Gut ein Jahr Vorbereitungen haben sich gelohnt. Die Mädchen und Jungen um Clubchef Enrico Martin besuchten selbst viele Wartburg- und IFA-Treffen, Einladungen wurden geschrieben und verschickt, Emails gingen fast um die ganze Welt. Vieles war zu organisieren und viele bürokratische Hürden für die ausnahmslos ehrenamtlichen Organisatoren zu meistern. Zum Org.-Stab gehörten rund 20 aktive Clubmitglieder.
Fast alle Wartburgtypen waren auf dem Festplatz zu finden. Und so standen neben den 311er Wartburgs der 1.3., neben dem Melkus die W 353. In der Reihe waren Camping, Harttop-Wartburgs, Kombis, Cabrios und die Barkas B 1000, Tourist sowie die 312er Wartburg. Einige Modelle waren getunt und hatten teure Musikanlagen. Rallye-Autos waren zu sehen und Sportler gaben einen Einblick in ihren Sport. Ein Team aus Bad Salzungen kam gar mit einem B 1000-Servicefahrzeug.
Viel Beachtung fand ein Nachbau des AWE-Rallyetransporters mit drei Achsen samt Rennfahrzeug.
Nicht zu übersehen waren die Einsatzfahrzeuge. Ausgestellt wurden ein Wartburg 353 Med., ein Wartburg der Volkspolizei und ein VP-Lada, dazu gesellte sich noch eine B 1000-Feuerwehr und ein B 1000-Krankenwagen aus Erfurt.
Zahlreiche Händler fanden den Weg nach Eisenach und so wurde am Samstag viel für die Ersatzteilversorgung getan.
Viel diskutierte man auf dem Festplatz und im Bauernmarkt. Das Hobby aller war klar: der Wartburg. Auffällig auch, wie viele junge Leute sich mit dem Eisenacher Produkt befassen.
Zu einem Höhepunkte der Veranstaltung gestaltete sich die Ausfahrt durch die Stadt hinauf zur Wartburg. Die Kolonne schlängelte sich durch Eisenach, angeführt von der Polizei.
Eisenachs Oberbürgermeister Gerhard Schneider kam mit seinem Wartburg 311 zum Treffen. Er würdigte die Aktivitäten des Club und betont: «Eisenach ist eine Automobilstadt und wird sich seiner Tradition immer bewusst sein». Ausdrücklich dankte er allen Organisatoren, die mit dem Treffen ein wichtiges Zeichen gesetzt hätten.
Die Ausfahrt führte der OB mit seinem Wartburg stilecht an.
Nach dem Besuch der Wartburg ging es dann zur Ostkantine, wo die Wartburgfahrer vom Verein Automobilbau Museum Eisenach empfangen wurden.
Enrico Martin möchte nochmals der Stadtverwaltung, Abt. Straßenverkehr, der Polizeiinspektion Eisenach, der Wartburgstiftung und dem Automobilbau Museum Eisenach e.V. recht herzlich für die Unterstützung danken.
Das nächste Treffen wird am ersten Wochenende im August wieder auf dem Festplatz Spicke stattfinden.
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Treffen in Eisenach
Der Wartburg des OberbürgermeistersOB und Enrico Martin

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