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Mo 13.08.2007 - Die Geschichte des Katalogs awe - automobile welt eisenach - DIE AUSSTELLUNG -
Mit Eröffnung des Museums awe am 04.06.2005 ergab sich für den Verein Automobilbau-Museum Eisenach e.V. die in seiner Satzung verankerte Verpflichtung, über Inhalte der Arbeit im Automobilwerk Eisenach am Beispiel seines technischen Nachlasses die zugehörige Museums-Dokumentation in Form eines Katalogs zu erstellen.

Nachdem der Verein bereits bei der Gestaltung des von der Stadt Eisenach geführten Museums aktiv mitgearbeitet hat, war die Schaffung des zugehörigen Katalogs eine notwendige Folge seines Bestrebens, dem Besucher weitergehende Informationen zu vermitteln.

Die Schaffung eines solchen Katalogs übernahm das Kuratorium des Vereins unter Leitung von K. von Freyberg auf der Basis ehrenamtlicher Tätigkeit.

Die selbst formulierte Aufgabenstellung sah drei größere Abschnitte vor:

- Darstellung der Werkschronik mit Datum, Kurztext und zeitgenössischen Bildern. Bearbeitung durch H. Ihling.

- Hauptteil Exponatbeschreibung mit Typbezeichnung, Originalfoto, Kurztext, Technische Daten nach einheitlicher Vorgabe, Detailfoto. Bearbeitung durch M. Stück, M. Schubert, R. Baurs-Krey, L. Leonhardt, K. v. Freyberg, Foto Thurau.

- Eigene Präsentation von Unternehmen mit Bezug zum Automobilbau, zumeist juristische Mitglieder unseres Vereins. Bearbeitung durch Chr. Arnold.

Weitere Vorgabe: alle Texte deutsch-englisch. Bearbeitung H.-D. und J. Langenhan, K.v.Fr.

Arbeitsbeginn war der September 2005. Nach Grundsatzdiskussionen um die Katalogkonzeption und Aufteilung dieser Gemeinschaftsarbeit auf die einzelnen Redakteure begann die Detailarbeit aller Beteiligten. Für eine einheitliche Vorgehensweise war ein ständiger Kontakt notwendig.

Unser Anspruch auf fehlerfreie Aussagen erforderte in manchen Dingen eine Vielzahl von Diskussionen insbesondere wegen differenter Angaben aus unterschiedlichen Quellen, vor allem im historischen Bereich. Die Folge waren Korrekturaktionen jeweils größeren Ausmaßes, die sich auf vorher nicht erwartete Bereiche ausdehnten (Schreibweise der Typenbezeichnung, Anwendung von Leertasten, Bindestrichen, Schrägstrichen usw).

Eine besondere Aktion war die Anfertigung der Fotos aller Exponate, bedingt durch unsere Vorgabe, im Katalog ausschließlich die Abbildungen der im Museum stehenden Fahrzeuge zu zeigen, was uns auch bis auf zwei unvermeidliche Fälle gelang. Durch die langen Fensterflächen in den Ausstellungsräumen des Gebäudes O2 gestaltete sich insbesondere auf dunklen Autos eine spiegelungs- und reflexionsfreie Darstellung äußerst schwierig, sodass die Fahrzeuge an andere Stellen geschoben werden mussten, wo sich aber schon andere befanden, was teilweise ein ziemliches Durcheinander verursachte und nur an besuchsfreien Tagen, also montags, möglich war, und dazu fünf volle Tage benötigt wurden, um alles im Kasten zu haben.

Im Juli 2006 war die Bearbeitung der Texte so weit fortgeschritten, dass die Kontaktnahme zur künftigen Druckerei anstand. Die Auswahl fiel auf die Druckerei Husemann aus mehreren Gründen: Sie ist ein alteingesessenes Eisenacher Unternehmen, sie hat früher zahlreiche Druckerzeugnisse ins ehemalige Automobilwerk geliefert, Peter Husemann ist selbst Mitglied in unserem Verein und Eigner mehrerer Wartburgs, also mit starker Beziehung zum Metier, finanzielles Entgegenkommen, Angebot der grafischen Gestaltung des Katalogs durch Svenja Kleemann und Koordinierung durch Enrico Martin, Vorsitzender des allgemeinen Wartburgfahrerclubs Eisenach. Alles passte und erwies sich am Endergebnis als Glücksfall.

Nach Vereinbarungen zu Katalog-Abmessungen, Papierqualität, Seitenzahl, Schriftart usw. wurde seitens der Druckerei eine Seiten-Formatierung vorgegeben, in die die bereits erarbeiteten Texte eingepasst wurden. Hinzu kam die Bildbearbeitung, die in diesem Stadium von Michael Stück übernommen wurde.

Gleichzeitig begann die grafische Gestaltung der Titelseite durch S. Kleemann nach unserer Vorgabe: enthalten sollten sein die Wartburg, der Wartburg-Motorwagen, ein BMW 328, ein Wartburg 311. Hinzu kam die besondere Schriftart und Farbgebung zur Herstellung der Analogie zu den bereits bestehenden Museums-Flyern.

Die Rückseite des Katalogs sollte einen Opel Corsa zeigen und ein Foto des AWE-Haupttors, durch das hindurch das awe-Museum zu sehen ist, das von Foto R. Salzmann bereitgestellt wurde.

Die Innenseiten der Deckblätter erhielten zur Verschönerung Embleme und Markenzeichen der Erzeugnisse aus allen Epochen der Werksgeschichte.

Mit Inhaltsverzeichnis, Vorworten, Vereinsvorstellung und Impressum war der Katalog schließlich komplett, wurde nach Korrekturlesung des Erstausdrucks in Rekordzeit von der Druckerei Husemann gedruckt und von einer Buchbinderei in Großbreitenbach so schnell fertig gestellt, dass er pünktlich zu seiner geplanten Präsentation am 01.08.07 bereitstand.

Unser Dank gilt allen, die an diesem großen Projekt mitgearbeitet haben, insbesondere dem Team der Druckerei Husemann, das diesem Werk zum Leben verhalf und es sich nicht nehmen ließ, wie auch Oberbürgermeister Matthias Doht mit ihren Wartburgs zu dieser Katalog-Präsentation zu erscheinen.

Erlöse aus dem Katalog-Verkauf sind vorgesehen für die Finanzierung der dringendsten Sanierungsmaßnahmen an unserem Vereins-Domizil, der Ostkantine, z. B für die Abdichtung des schadhaften Daches, Erneuerung von Teilbereichen Mauerwerk und Überholung der Türen.

Wünschen wir dem Katalog eine erfolgreiche Zukunft.

Konrad von Freyberg   —» mehr...


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