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So 24.10.2004 - Neues Modell für Verein: Wartburg 313 Blau-Weiß
Zum Internationalen Wartburgfahrertreffen am vergangenen Samstag hatten vier Männer die wohl längste Anreise. Sie kamen aus China und waren Kenner des Wartburg. Die vier Herren gehörten der Geschäftsleitung der Firma «Eastwick» in Shen Zhen, 100 Kilometer vor Hongkong, an, die seit 2000 Wartburg-Automobile produziert. Dabei handelt es sich um Wartburgs vom Typ 311 Coupe, 311 Cabrio und 313. Alle Autos sind aus Metall und im Maßstab 1:18.
Hergestellt werden sie für Revell-Deutschland. Über 1000 Mitarbeiter stellen die filigranen Oldtimer her, die aus über 100 Teilen bestehen. Auf Einladung von Revell-Entwicklungsleiter Ullrich Taubert besuchten die Chinesen Eisenach und natürlich das Wartburgfahrertreffen. Schnell haben sie die Fahrzeuge gefunden, die von ihnen in Miniatur gefertigt werden. Die Vorgaben kamen dazu aus Deutschland. Jedes Detail wurde zum Treffen betrachtet und fotografiert. Stolz trugen sie die T-Shirts des Treffens und machen so sicherlich für Eisenach und die Wartburgs Werbung in China. Einer der Gäste durfte gar mit einem Rallye-Wartburg 311 eine schnelle Runde drehen. Und man kann gespannt sein, ob dieses Fahrzeug einmal im Maßstab 1:18 in die Sammlervitrinen kommt.
Weltpremiere hatte auf dem Festplatz Spicke der Wartburg 313. Extra aus China kamen 100 Modelle per Luftfracht zum Treffen. Es ist ein Sondermodell für den Automobilbau Museum Eisenach e.V. und wird exklusiv dort verkauft. Dabei handelt es sich um einen 313er im hellen Blau mit Silber. Die Serie für den Handel ist rot. Eine weitere Sonderfarbe hat eine Zeitung geordert, diese gab es aber bei Original aus Eisenach nicht.
Ullrich Taubert bedankte sich beim Verein für die tatkräftige Unterstützung. «Dies ist nicht bei allen Partnern so, große Unternehmen tun sich dabei sehr schwer», so Taubert. Besonders dankte er Dr. Pinkwart, einem Apotheker aus Weimar und Vereinsmitglied, der seinen Wartburg 313 zur Verfügung stellte, damit Revell das Auto vermessen und fotografieren konnte.
Immerhin würden für die Dokumentation bis zu 500 Bilder benötigt. Das Urmodell aller Wartburgfahrzeuge, die als 1:18 Modell gefertigt wurden, waren schon als «Erlkönige» in Eisenach. Michael Stück vom Verein nahm die Modelle ab und schlug Änderungen vor.
Immerhin sei der Wartburg beim Verkauf gefragter, als der VW-Käfer. Aber auch an die Trabifreunde denke Revell, man wolle den 601er als Metall-Modell in 1: 18 anbieten.

Der Wartburg ist beim Verein und im Museum in Eisenach zu haben: Kosten 40 Euro plus Versand.

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